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Nach der Reise

Zurück in Frankfurt

Nun ist der Urlaub also vorbei. Nach 2 weiteren 10 stündigen Flügen und einer Übernachtung in Seoul sind wir heute Nachmittag wieder in Frankfurt gelandet. Etwas wirklich spannendes gibt es von dieser Reise allerdings nicht zu berichten. Auf den Flügen selbst haben wir wieder fleißig Filme schauen können und vom Hotel in Seoul aus habe ich einen kurzen Ausflug ins nächste Shopping-Center gewagt. Bis darauf, dass ich dort als nahezu einziger Europäer etwas anders beäugt wurde, war es allerdings nicht sehr spektakulär.

Dies ist also nur ein kurzes „wir sind wieder da und wie gewohnt erreichbar“. Wie angekündigt, werde ich wohl die Tage noch ein Resümee schreiben, aber erst mal mache ich mich für die erste Nacht im eigenen Bett fertig, denn morgen hat mich auch schon der Arbeitsalttag wieder. Hier noch ein letztes Bild von mir, aufgenommen kurz vor dem Abflug in Sydney.

lemler

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Sydney

Der letzte Tag

Heute am Freitag den 11. Januar 2013 war es dann also soweit, der letzte ganze Tag unseres ereignisreichen Australienurlaubs war gekommen. Wie so haeufig begann der Tag mal wieder mit Ausschlafen. Da die Maedels in ihrem Bett diesmal jedoch nicht so gut schlafen konnten und ich sogar noch frueher wache war, begann der Tag trotzdem schon um 9 Uhr. Bis wir uns jedoch alle etwas sortiert, etwas frisch gemacht und entschiedenen hatten, wie der Tag den nun am besten geplant sei, war es auch schon 12 bis wir aus dem Haus und auf dem Weg ins nahe gelegene Einkaufszentrum waren. Dort wurde dann auf dem Food Court auch nicht das Fruehstueck, sondern gleich das Mittagessen eingenommen. Eigentlich hatte Jenni auch noch eine kleine Einkaufsliste die Vegemite, einen bestimmten Honig und tolle Zahnzwischenraumreinigungsstaebchen (das ist wohl der offizielle Begriff :-)) enthielt. Aus wohl verschiedenen Gruenden wurde bei dieser Moeglichkeit jedoch alles vergessen.

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Nachdem das Bier und die Wassermelone zurueck in der Wohnung im Kuehlschrank verstaut waren, ging es also fuer einen letzten Besuch in die City von Sydney mit dem Ziel Sea Life Aquarium am Darling Harbour. Da uns der Mietwagen noch bis morgen frueh zur Verfuegung steht und der Tank ja leergefahren werden muss, machten wir uns mit dem Wagen auf den Weg in die Innenstadt. Das verwirrte Navi und die kreischenden Maedels neben und hinter mir, liessen diesen Plan allerdings als nicht optimale Idee auffliegen. Trotzdem packten wir es unfallfrei in eines der engen Parkhaueser. Da alle von uns noch einige australische Dollar in der Tasche hatten und Caro und ich es noch nicht erlebt hatten, haben wir gleich das Kobiticket fuer das direkt neben dem Aquarium liegende Madame Tussaud gekauft. Im Aquarium selbst haben wir dann endlich unser erstes Schnabeltier gesehen. Und auch der Gang durch die Unterwasserwelt, bei der man von Haien, Rochen und einer Seekuhl umschwommen wird, ist schon ein nettes Erlebnis. Jenni hat dann auch gleich eine Tierpartenschaft fuer Caro und mich spendiert, sodass wir jetzt stolze Paten einer Seekuh bzw. eines Schnabeltieres sind. Viel Dank noch mal an dieser Stelle dafuer :-)

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Danach sorgte also der Spaziergang durch Madame Tussaud Wachsfigurenkabinett fuer gute Laune. Viele unnoetige Bilder von und mit waechsernen Abbildern von Prominenten aus verschiedenen Sparten spaeter stellten wir dann fest, dass es doch schon 19 Uhr war und Jenni ja immer noch ein paar offenen Punkte auf ihrer Einkaufsliste hatte. In Deutschland waere das ja kein Problem, aber hier machen die Geschaefte und Restaurants ja alle schon um 20 Uhr zu. Zum Glueck fanden wir aber doch noch einen Woolworth. Und tatsaechlich konnten wir auch noch alle offenen Punkte abhaken und uns zusaetzlich was leckeres zum Abendbrot kaufen. Nach diesem Mahl hiess es dann also Koffer packen, Blog schreiben, Wohnung herrichten und ein letztes Bierchen trinken. Morgen frueh geht dann also um 9 Uhr unser Flieger nach Seoul, wo wir sogar noch eine Nacht bleiben werden und am Sonntag dann nach Frankfurt aufbrechen werden.

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Natuerlich ist es schade, dass der Urlaub damit nun vorbei ist, aber ich freue mich auch auf die Heimat, und darauf euch von dieser Reise persoenlich berichten zu koennen. Allerdings gefaellt mir der Gedanke an 0 Grad und Schnee nicht ganz so sehr. Hier ist es schon nach Mitternacht, und wir lassen die Klimaanlage laufen, damit die Wohnung etwas abkuehlt. Aber man kann nicht alles haben, und der naechste Sommer mit einem Apfelwein am Main kommt bestimmt :-) Wenn ich mich Sonntag dann noch in der Lage fuehle, schreibe ich euch noch, was wir auf unserem Flug und in Seoul so erlebt haben. Und auch ein abschliessendes Resume wird es wohl noch geben. Vielleicht gelingt es mir sogar noch die beiden Maedels davon zu ueberzeugen auch noch einen Abschlussbeitrag zu schreiben, in dem sie alles korrigieren, was ich falsch dargestellt habe ;-)

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Sydney

Auf dem Weg nach Sydney

Mittwoch frueh ging es dann wieder zu dritt auf den Weg zu unserem ersten Zwischenstopp in Surfers Paradise. Hier wurden wir zuerst von den beeindruckenden Hochhausern ueberrascht. Na gut, als Frankfurter ist man von so was jetzt nicht wirklich ueberwaelltigt, aber wenn man vorher nur viel Landschaft und wenn ueberhaupt mal ein paar niedrige Gebaeude sieht wirken diese in den Himmel ragenden Hotels doch gigantisch. Insgesamt wirkte die Stadt eher wie eine Hotellandschaft mit vielen Restaurants und einem zwar tollen, aber auch sehr ueberfluellten Sandstrand. Es ist wohl so was wie der australische Ballermann. Nach einem Snack im Charlies und einem kurzen Besuch am Strand waren wir daher auch nicht wirklich traurig, als wir uns weiter auf den Weg nach Byron Bay machten.

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Ein paar Stunden spaeter kamen wir dann also in Byron Bay an, wo wir von einer weiteren Partystadt, aber mit ganz anderem Flair ueberrascht wurden. Hier gab es keine Hochhauser, die kleinen Klamottenlaeden wirkten sehr alternativ, und auch hier und dort roch man ein wenig Gras. Im Gegensatz zu Surfers Paradise hatten wir hier also eher die Hippyhochburg getroffen. Und apropos getroffen. Am Strand lief uns doch tatsaechlich Stefan, den wir schon auf Fraser Island getroffen hatten ueber den Weg. Gemeinsam haben wir dann einen Kaffee getrunken und uns danach auf den Weg zum Leuchtturm gemacht, der zwar von unten nicht sehr spektakulaer anmutete, oben aber mit einer tollen Landschaft und einer grossartigen Aussicht die Fahrt belohnte. Hoffentlich noch rechtzeitig konnten wir Stefan wieder unten im Ort abliefern, wo er noch sein Rucksack samt Zelt aus einem Schliessfach holen musste, sonst wuerde es wohl eine Nacht unter freiem Himmel fuer ihn. Wir drei selbst haben dann gegen 20 Uhr noch auf den Weg nach Coffs Harbour gemacht, wo unser naechstes Motel auf uns wartete, und womit mir die Haelfte der Strecke nach Sydney hinter uns gebracht haetten. Kurz vor 22 Uhr rief dann auch der Rezeptionist auf Jennis Handy an, da er eigentlich Feierabend machen wollte. Zum Glueck war er aber so freundlich und hat noch die halbe Stunde auf uns gewartet, bis wir dann doch noch die letzten 40 Kilometer hinter uns gebracht haben. Man kommt hier einfach nicht so schnell voran wie in Deutschland.

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In Coffs Harbour haben wir natuerlich erst mal den Hafen besucht, um dort mal wieder pochierte Eier zu uns zu nehmen und anschliessend auf die Muttonbird Island zu spazieren. Insgesamt war Coffs Harbour nach dem ganzen Trubel in Surfers Paradise und Byron Bay eine willkommene Oase der Ruhe. Einfach mal ein wenig die schoene Natur geniessen. Aber da wir ja noch weitere knapp 600 Kilometer bis Sydney vor uns hatten, ging es nach einem laengeren Zwischenstopp im Einkaufszentrum dann doch wieder auf den Highway. Aber natuerlich ging auch diese Fahrt nicht ohne den Besuch einer weieren Stadt ueber die Buehne. Als ersten Stopp hatten wir uns Port Macquarie und waren doch etwas ueberrascht, als uns das Navi erzaehlte, dass wir in diesem Fall um eine Fahrt mit der Faehre nicht drum herum kaemen, aber darauf liessen wir es ankommen.

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Kurz bevor wir dann vor der Faehre standen, konnten wir beim Vorbeifahren erst mal ein paar Villen bewundern, von denen jede einen eigenen Bootanlegesteg hatte. Dafuer, dass es zwar die dritt aelteste Stadt des australischen Festlandes ist, urspruenglich aber eine Strafkolonie war, nicht schlecht. Ein kurzer Abgleich des Lonely Planets mit dem Navi zeigte, dass die beiden durchaus eine unterschiedliche Auffassung vom Begriff Stadtmitte haben, weswegen die Fahrt mit der Faehre dann doch nicht noetig war. Das Stadtzentrum selbst war allerdings auch nicht so berauschend, sodass das eigentlich Highlight an diesem Halt der McOZ war, den ich hier zu mir genommen habe. Das besondere an einem australischen Burger ist uebrigens, dass sie ihn noch mit roter Beete belegen.

mcoz

An diesem Punkt war ich dann von der ganzen Fahrerei so muede, dass ich Jenni mal das Steuer ueberlies und es mir auf dem Ruecksitz bequem machte. Vielleicht haette ich doch lieber wach bleiben sollen und zumindest die Route kontrollieren, denn als ich das erste mal die Augen wieder oeffnete wurde mir von Caro nur versichert, dass alles nach Plan laufe … das gibt einem schon zu denken. Beim zweiten mal erwischte ich Jenni dabei, wie sie alle Ecken eines Parkplatzes auskundschaftete, da sie den Ausgang nicht fand. Ich hatte mir die Frage, warum wir ueberhaupt ueber einen Parkplatz fahren einfach mal verkniffen. Und schliesslich haben wir es auch noch zum Ort unseres letzten Zwischenstopps geschafft, und zwar dem Jungry Jacks kurz vor Newcastle. Eigentlich war die Stadt selbst geplant, aber da es inzwischen schon nach 21 Uhr und dunkel war, hatten wir uns den Besuch der Stadt gespart und lieber dafuer gesorgt, dass Caro noch ihren Hunger stillen konnte, denn seit dem Fruehstueck hatte sie bis auf eine Packung Kekse nichts mehr zu sich genommen.

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Nach diesem kleinen Abendessen uebernahm ich dann auch wieder das Steuer und fuehrte uns auch ohne weitere Umwege direkt wieder zu Tschaikis Wohnung in Hornsby. Nach knapp 3 Wochen kamen wir also wieder am Anfang unserer Reise in Australien an. Das hatte echt was von nach Hause kommen. Das eigentliche nach Hause kommen nach Good old Germany war jetzt allerdings auch nicht mehr lange hin. Zwei Naechte noch bis Samstag frueh dann der Flieger nach Seoul und von dort dann am Sonntag nach Frankfurt startet.

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Brisbane

Brisbane

Montag frueh ging es dann also fuer unsere 4-koepfige Reisegruppe (Are war ja nun dabei) weiter Richtung Noosa. Wir 3 Deutschen waren uns noch nicht sicher, ob wir denn nun in Noosa bleiben wollten oder der Stadt nur einen kurzen Besuch abstatten wollten. Fuer Are stand jedoch fest, dass er am Abend schon in Brisbane, bei einer Freundin sein wollte. Den Informationen nach sollte aber auch ein Bus von Noosa nach Brisbane fahren, also alles kein Problem. Nach einem letzten leckeren Fruehstueck im Bay Bed and Breakfast und ein paar Abschiedsfotos mit unsere lieben Gastgebern Cheryll und Michel, machten wir uns also mit unserem Holden auf den Weg.

Als wir gegen Mittag in Noosa ankamen, stelle sich nun also die Frage, ob wir selbst in Noosa bleiben und Are in den naechsten Bus setzen oder uns dem netten Reisegefaehrten direkt nach Brisbane anschliessen. Da der erste Eindruck von Nossa jedoch nicht sehr ansprechend war und wir auch die Gesellschaft von Are sehr genossen, hatten wir uns fuer letzteres Entschieden. Nachdem wir also im naechsten WiFi-Kaffee unser Motel in Brisbane gebucht hatten konnten wir uns entspannt noch ein wenig die Stadt angucken und ein wenig das angenehme Wetter am Strand geniessen.

noosa

Endlich in Brisbane angekommen, lernten wir Christine – die Freundin, die Are dort besuchen wollte – kennen und sind nach dem schneller Check-in im Hotel mit den beiden auch gleich noch auf ein Bier in die naechste Kneipe losgezogen. Zu dritt haben wir dann noch den Abend auf unserer Motel eigenen Dachterrasse mit viel guter Laune ausklingen lassen. Auch hier mussten wir uns nun Gedanken machen, wo wir denn die Nacht von Dienstag auf Mittwoch verbringen wollten. Da wir genug Zeit haben wollten, um Brisbane in Ruhe anzuschauen, und eben mit Are noch jemanden hatten, der mit uns diese Eindruecke teilen wuerde, beschlossen wir eine weitere Nacht im gleichen Motel dranzuhaengen. Am naechsten Morgen hiess es demnach Hotel verlaengern und ab zurueck ins Bett, ausschlafen.

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Mit Are, der bei seiner Freundin Unterschlupf fand, haben wir uns dann an den South Banks getroffen, einem huebschen Park direkt am Fluss, in dem sogar ein kleiner kuenstlicher See mit Strand angelegt wurde, der an diesem Tag von vielen Gaesten genutzt wurde. Schon unterwegs konnte wir die Einkaufstrasse Queen Street und den Blick von den Bruecken auf die Stadt geniessen und waren alle 3 sofort von der Stadt begeistert und froh diese eine Nacht schon drangehaengt zu haben. Von South Bank aus sind wir dann mit einer der kostenlosen Faehren ein wenig ueber den Fluss geschippert, immer auf der Suche nach Schatten, da es an diesem Tag richtig schoen warm war. Wieder zurueck in der City haben wir dann bei einem Bierchen auf Christine gewartet um dann mit ihr gemeinsam lecker indisch essen zu gehen. Zum Abschluss ging es dann in das Kneipenviertel Westend, um ein letztes Bier zu konsumieren. Auf dem Heimweg hiess es dann Abschied nehmen, von unseren neuen Freunden und gegenseitiges Versprechen, dass man sich melden, wenn man mal (wieder) das Land des anderen Besucht. An diesem Abend waren wir dann zu muede fuer die Dachterrasse und sind direkt ins Bett gefallen, was aber auch angebracht war, da es ja am naechsten Morgen weiter auf die Reise entlang der Ostkueste Richtung Sydney geheben sollte.

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Fraser Island

Fraser Island

Unglaublich! Was wir hier alles erleben geht echt auf keine Kuhhaut. Zum Glück hat mein Blog ein wenig mehr Platz als eine Kuhhaut ;-) Da ich kaum weiß, wo ich anfangen soll, probiere ich es doch einfach mal auf die gute, alte, chronologische Art und Weise, am Anfang. Allerdings versuche ich mich auch heute etwas kurz zu halten, da hier das Internet was kostet, und wir auch demnächst aufbrechen wollen.

Am Donnerstag kamen wir also hier in Hervey Bay an, und haben hier auch gleich unsere Touren zu Fraser Island – der größten Sandinsel der Welt – gebucht. Freitag morgen ging es dann um 7:30 Uhr mit dem Shuttelbus zum Hafen, von wo wir die sogenannte Remote Tour starteten. Das besondere daran ist, dass man weniger auf der Insel selbst rum fährt, sondern mit dem Schiff die Westküste lang schippert, und hier und dort mal an Land geht. Auf dieser Tour haben wir dann auch tatsächlich doch noch unsere Delfine gesehen, sogar zwei verschiedene Sorten, und dann auch noch mit Nachwuchs, auch eine Meeresschildkröte strecke mal ihnen beachtlichen Körper aus dem Wasser.

Bei einem ersten Stopp ging es dann Schnorcheln und Kanufahren. Hier hatten wir auch das Glück 2 weitere Meeresschildkröten zu treffen und mit diesen ein paar Meter gemeinsam zu schwimmen. Auch Stachelrochen und weitere kleinere Fische sind aus dabei begegnet. Zurück auf dem Boot gab es dann ein Barbecue … was auch sonst ;-) Der nächste Halt brachte uns dann an das nördliche Ende der 130 Kilometer langen Insel, wo wir den dort errichteten Leuchtturm aus der Nähe betrachten konnten. Anschließend ging es auch schon wieder auf die lange Rückfahrt und wir beendeten den Abend mit einen Besuch beim Italiener, der allerdings nicht unbedingt zu empfehlen ist.

Am Samstag starten wir dann ebenfalls so früh zu unserem Trip auf und über die Insel, inklusive Übernachtung. Da die ganze Insel nur aus Sand besteht, kann sie nur mit Geländefahrzeugen befahren werden. Nachdem uns also unsere Fähre von River Heads auf die Insel brachte, bestiegen wir einen solchen geländefähigen Bus, der etwas mehr als 30 Leute fasste, welche unsere Reisebegleitung für die nächsten 2 Tage darstellten. Diese geführte „Cooldingo“ Tour war für Leute von 18 bis 35 ausgelegt, sodass wir ein paar neue Leute kennenlernen konnten, größten Teils Deutsche und Schweizer.

Am ersten Tag sind wir durch den, auf der Insel wachsenden, Regenwald marschiert, wo wir eine Echsen entdeckt haben, Vögel hörten die wir leider nicht sahen und dafür aber mit einem tollen Bad im Lake McKenzie belohnt wurden. Der wilde Ritt mit dem Bus über die sandigen „Straßen“ der Insel führte uns dann abends zurück ins Resort, wo wir in Zimmer eingeteilt wurden, die mit ihren Hochbetten eher an eine Jugendherberge erinnerten. Da jede Hütte mehrere Zimmer besaß, kam man beim abendlichen Bierchen noch gut ins gespräche mit den anderen Reisegefährten, sodass man am nächsten Tag schon ein kleines Gruppenfeeling entwickeln konnte.

Am zweiten Tag ging es mit dem Bus den ganzen Strand der Ostküste hinauf, bis zu den Champagne Pools, wo das baden aufgrund der starken Wellen und spitzen Steine recht gefährlich war. Unterwegs hatten hatten wir die Möglichkeit das Wrack der Maheno zu fotografieren, welches an der Küste liegt. Der angebote Rundflug über die Insel kam für uns allerdings nicht in Frage. Nach dem Besuch in den Pools wartete allerdings das nächste tragische Highlight auf uns.

Wie bereits kurz angerissen, sind die sandigen Wege auf der Insel schwer zu befahren und man wir unterwegs wirklich gut durchgeschüttelt weswegen auch Anschnalpflicht herrschte. Dass der Spruch unseres Tour-Guides: „die Decke des Busses ist schön weich gepolstert, damit ihr euch den Kopf nicht so weht tut, falls ihr vergesst euch anzuschnallen“ nicht bloß ein Witz war, sollten wir bald merken. Zum Glück waren es aber nicht wir, die ihrer Anschnalpflicht nicht nachkamen, sondern es traf ein französisches Pärchen, die in der letzten Reihe des Busses saßen, wo es auch noch am gefährlichsten ist. Nach der Fahrt über ein sehr holpriges Stück und 3 Flügen zur Decke und zurück, haben die beiden sich hoffentlich nur die Wirbelsäule gestaucht, das Rönten wird Aufschluss darüber bringen. Während die beiden sich also vor Schmerzen krümten, blieb dem Rest der Reisegruppe nicht viel anderes übrig, als gemeinsam auf den Krankenwagen zu warten. Als dieser dann endlich ankam, halfen alle – soweit die konnten – mit die beiden nach Anweisung des Arztes zu versorgen und für den Transport vorzubereiten. Zwei Mädels der Gruppe erklärten sich auch bereit die beiden mit ins Krankenhaus zu begleiten. Ich bin nun echt froh, dass mir nur der Laptop geklaut wurde. Schlimmer geht immer. Der Rest der Tour lief dann unter etwas gedrückter Stimmung und mit einem Bad im Süßwasserfluss Eli Creek weiter.

Nach einem Abendessen am Büffet im Resort ging es dann mit der Fähre zurück ans Festland und von dort mit dem Bus zu unserem Bay, Bad and Breakfast, wo wir auch Are wieder trafen, einen Norweger, den wir am Abend zuvor kennenlernten und der sich heute unsere Reisegruppe nach Noosa anschließt. Ich muss hier jetzt auch mal enden, da alle schon auf mich warten. Wie ihr seht, erleben wir hier echt einiges. Mal sehen, welche Überraschung als nächstes auf uns wartet.

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Melboure

Frohes Neues!!!

Inzwischen ist wieder etwas Zeit seit dem letzten Post vergangen, was auch einen guten Grund hat, aber dazu etwas spaeter. Erst mal also ein frohes neues Jahr auch hier aus Australien! Wir haben den Abend noch bei Alicias Eltern ordentlich gefeiert, und ich hab mit Macello auch einen Bruder im Geiste – was den Musikgeschmackt – gefunden, denn nachdem das Stichwort Dream Theater fiel, waren wir beide nicht mehr zu halten :-) Aber auch sonst war es eine sehr coole, gemuetliche Silvester-Party. Hier noch der Versuch eines Bilder, in dem Alicia eine 2013 in das Bild malt. Ihr muesst es euch nur spiegelverkehrt vorstellen, dafuer fehlen mir hier auf die schnelle die Programme, und die Zeit.

2013

Am 1. Januar wollte ich dann eigentlich noch schnell einen eben solchen Post mit ein paar mehr Bildern. Aber nachdem ich mit Marcello und Carmen noch bis morgens um 8 Uhr ueber Musik geschwaetzt haben, wurde ich schon um 12 Uhr von den Maedels mit der Aufforderung geweckt worden:“ Wir warten dann im Auto auf dich!“. Also nix mit noch mal schnell was schreiben, sondern ab in die Stadt und Melbourne entdecken. Nach einem kurzen Abstecher zum Frisch machen in unserer Behausung bei Jennis (au) Freunden trafen wir uns dann mit Alicia in der Naehe der Wohnung, und haben ein wenig die Pubs unsicher gemacht. Natuerlich erst mal ein leckeres Fruehstueck gegen halb drei Mittags, und dann vor mehreren verschlossenen Bars gestanden. Ich muss hier mal ein wenig abkuerzen, da ich nicht so viel Zeit habe. Aber am Ende waren wir jedenfalls noch im Bimbo! Einer Mischung aus Pizzeria, Kneipe und Disko. Das war echt witzig.

Am naechsten Tag ging es fuer uns dann mehr in die Innenstadt, wo es dann doch noch ein ganz anderes Gesicht von Melbourne zu sehen gab. Hier konnten die Maedels dann auch ein wenig shoppen, was die Laune tuechtig steigerte. Am Abend war dann noch ein Besuch auf dem Viktoria Markt angesagt, wo es alle moeglichen verrueckten Staende gab, echt einen Besuch wert. Und da dieser Abendmarkt nur im Sommer, und auch nur einmal die Woche fuer zwei Monate stattfindent, hatten wir echt Glueck, diesen auf unserer Reise mitgenommen zu haben. Die Laune war also echt gut, und wir sind in freudiger Erwartung Richtung unserer Behausung aufgebrochen, um eine letzte Nacht in Melbourne zu verbringen, bevor es dann weiter nach Brisbane, und von dort per Mietwagen nach Hervey Bay gehen sollte. Und dort wartete dann eine sehr unangenehme Ueberraschung auf uns …

Als ich die Gartenpforte oeffnen wollte, merke ich schon, dass sie gar nicht geschlossen war, was mir schon ein ungutes Gefuehl gab. Dieses sollte sich dann an der Haustuer bestaetigen: in unserer Wohnung wurde wahrend unserer Abwesenheit eingebrochen! Nachdem wir alles durchgeschaut hatten, hatten wir zum Glueck nur zwei Verluste zu vermelden. Zum einen Caros Kamera, die aber auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatten, und zum anderen meinen Laptop samt Ladegeraet! Fuer euch bedeutet das, dass es wohl wesentlich weniger Posts von mir in die naechsten Tagen zu lesen gibt, und fuer uns bedeutete das eine grausige Nacht, in der zuerst die Polzei, und dann noch der Schlosser kamen. Letzterer werkelte bis spaet in die Nacht, und das, wo wir doch um 7 Uhr morgen schon unseren Flug nach Brisbane kriegen mussten! Kurz gesagt: eine grausige Erfahung, und noch das zwei gestohlene Sache, was einem echt ein mieses Gefuehl hinterlaesst. Im Endeffekt bin ich fast froh, dass wir kurz danach schon wieder diesen Reisestresse hatten, denn auf diese Weise hatten wir genug andere Sachen, um die wir uns noch kuemmern mussten, sodass nicht so viel Zeit blieb, sich zu sehr ueber das Geschehene zu aergern. Immerhin geht es uns allen noch gut, und auch unsere Reisedokumente sind alle da, wo sie hingehoeren, sodass dem Flug heute morgen nix im Wege stand.

Inzwischen sind wir auch gut mit unserem Mietwagen in Hervey Bay angekommen, und haben hier einen sehr netten Empfang in einer sehr netten Pension erlebt. Und auch die Trips fuer die naechsten 3 Tage sind schon gebucht. Ich bin mir nun allerdings nicht sicher, wie oft ich hier nun noch schreiben werde, da es an fremden Rechner doch immer etwas bloed ist, vor allem auch mit dem Bilderupload. Daher befuerchte ich, dass es doch eher selten wird. Aber uns geht es allen prima, und wir freunen uns auf die Zeit hier in Queensland, wo es endlich mal so warm ist, wie wir uns Australien immer vorgestellt haben :-)

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Mornington Peninsula

Jennis Geburtstag

Am 30. Dezemeber hatte Jenni (au) Geburtstag. Da die Mädels bereits um halb elf in ihr Zimmer verschwunden sind, und die Bar auch eh um elf dann geschlossen hatte, war nicht viel mit reinfeiern. Am nächsten Morgen hatte ich dann erfahren, dass zumindest die beiden Mädels Jenni noch um Mitternacht aus dem Schlaf gerissen haben, um ihr gleich zu gratulieren, und die mitgebrachten Geschenke zu überreichen. Von Jenni gab es ein Armband und selbst gehäkelte Handgelenkwärmer (keine Ahnung, ob man sowas hier untern braucht), und von Caro eine selbst genähte Handtasche. Und von mir gab es an dem Morgen dann noch eine CD meiner alten Band Summer’s End. Nachdem das Auto wieder voll bepackt wurde, ging es dann mal wieder für ca. 2 Stunden on the Road. Unser Ziel war das  Weingut „Pier 10“ in Mornington Peninsula, einem weiteren Nationalpark, direkt südlich von Melbourne, reich an Weinanbaugebieten. Dort trafen wir dann 2 befreundete Familien von Jenni, sodass unsere Gesellschaft mit den 4 süßen Kindern auf stolze 12 Person anwuchs. Damit Jenni ihren eigenen Geburtstag mit ordentlich Wein begießen konnte, hatte ich mich bereiterklärt mit meine Fahrpraxis im Linksverkehr zu erweitern (Tschaiki hatte mich schon einmal kurz in Sydney fahren lassen), und die Mädels durch die Gegend zu kutschieren. Es folgt endlich mal wieder einen Essensbild :-)

Nach dem Essen machten die Familien sich dann mit den Kindern wieder auf den Weg in ihre Ferienwohnung, wo wir im Abend wieder zu ihnen stoßen würden. Unsere kleine Runde machte sich also – mit mir am Steuer – auf den Weg in das nächste, gerade mal 500 Meter entfernte Weingut namens Montalto. Dort machten die Mädels dann eine Weinprobe, in der sie Karte – wenn nicht rauf und wieder runter – doch zumindest einmal runter durchtesteten. Ich testete in der Zeit die ebenfalls dort hergestellten Olivenöle, in welche man kleine Weißbrotstücken tunken konnte. Eine tolle Sache ist es übrigens solche getunkten Weißbrotstücken dann noch in eine „Gewürtzmischung“ – genannt Dukkah – zu tunken, und dann zu verzehren. Eigentlich sind es eher ein paar gemahlene Nüsse oder Samen, gemischt mit ein paar Gewürzen, als eine reine Gewürtzmischung, aber es schmeckt großartig! Daher habe ich solch ein Mischung auch gleich mal käuflich erstanden. Caro war in der Zwischenzeit in so guter Weinlaune, dass sie nach der Weinprobe auch gleich eine Flasche des teuersten Weins erwarb. Der Plan ist es, diesen dann auf Fraser Island zu konsumieren, ich freu mich drauf. Anschließend ging es dann durch den angrenzenden Skulpturengarten des Weingut. Sowas ist hier zwar nicht unbedingt üblich, aber dieses Weingut hatte eben soetwas. Die gute Laune der Mädels ist den Fotos unschwer zu entnehmen ;-)

Zum Abendessen und Übernachten fuhren wir dann zur Ferienwohnung, von Jennis Freunden. Ehrlich gesagt haben wir uns dort etwas unwohl gefühlt, da wir das Gefühl nicht los wurden, deren Urlaub irgendwie zu stören. Obendrein blieb für „uns Deutsche“ zum übernachten nur der Fußboden. Aber vom Zelten hatten wir ja noch die Ausrüstung dabei, also alles halb so schlimm. Und beim Barbecue kamen wir dann auch gut mit Jennis Freunden ins Gespräch, deren Runde sich um noch eine dritte Familie erhöhte. So haben wir dann den ganzen Abend lecker gegessen und getrunken. Freundlicherweise wurde mir dann auch ein Hotspot zur Verfügung gestellt, sodass ich gestern meine Blog-Einträge vom Princes Highway und dem Wilsons Promontory schreiben konnte.

familien bbq

Heute morgen ging es dann in die nahe gelegenen Peninsula Hot Springs, wo wir in den heißen Quellbädern endlich mal wieder ein wenig abschalten und entspannen konnten. Zu der Zeit war ich tatsächlich mal froh, dass die Sonne nicht geschienen hat, da es sonst in den Bädern wohl unerträglich heiß gewesen wäre. Kurz danach kam aber tatsächlich mal wieder die Sonne raus, sodass wir endlich mal an einem der vielen Strände sitzen bleiben konnten, und zumindest den Wellen lauschen konnten, ohne dass uns ein kalter Wind, oder sogar einsetzender Regen, davon überzeugen wollten, doch mal lieber weiterzuziehen.

beach

Zurück in dem Ferienhaus hieß es dann ein letztes mal das Auto bepacken, um den letzten Abschnitt unserer Reise im Süden Australiens anzutreten, bevor es dann am Donnerstag in den warmen Norden, nach Brisbane geht. Gute 2 Stunden später sind wir nun also in Melbourne angekommen, wo uns Jenni (au) eine Unterkunft im Hause von Freunden organisiert hat, die momentan woanders verweilen. Hier habe ich zwar kein Internet, aber doch die Zeit genutzt diesen Eintrag zu schreiben, den ich dann hoffentlich gleich, wenn wir zu unserer Silvester Party bei Alicia eintreffen, veröffentlichen kann … Hat offensichtlich geklappt :-)

Wie unser Silvester hier dann verlaufen ist, und was wir sonst noch in Melbourne erleben, gibt es dann in den nächsten Blog-Einträgen zu lesen. Bis dahin verbleibe ich erst mal mit einem guten Rutsch und einem großartigen Start in 2013 an euch alle!!! Oder wie man hier sagt:

Happy New Year!!!

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Wilsons Promontory

Wilsons Promontory

Am Samstag den 29. Dezember ging es für uns dann (nachdem wir erst mal wieder schön ausgeschlafen und gefrühstückt hatten) in den Wilsons Promontory National Park, der hier nur kurz Wilsons Prom, oder sogar nur Prom genannt wird. In dem Zusammenhand sei erwähnt, dass Prom nicht gleich Prom ist. Denn Caro hatten bei der Reiseplanung sofort einen Abschlussball im Kopf, und wollte ihr bestes Abendkleid einpacken :-) Prom(ontory) bedeutet jedoch „das Vorgebierge“ oder „das Kap“. Jetzt habt ihr hier also sogar noch was gelernt. Vor Ort hat uns Jenni (au) dann an einen ersten Startpunkt für eine kleine Wanderung gebracht, und wir haben uns eineinhalb Stunden später an einem möglich Endpunkt wieder verabredet. Wir waren also zu Fuß unterwegs, und Jenni fuhr mit dem Auto vor, und wartete auf uns, da sie eher wenig Lust auf eine Wanderung hatte. Auf diesem kleinen Spaziergang kamen wir zwar an zwei weiteren wunderschönen Sandstränden vorbei, mussten aber auch hier feststellen, dass das Wetter leider nicht ganz zum Rest passt. Auch hier gab es wieder stürmische Winde und teilweise sogar Regen. Und dabei hatte der zweite Strand sogar so feinen Sand, dass er zu quietschen anfängt, wenn man über ihn läuft, woher er auch seinen Namen hat: Squeekie Beach. Unsere zweite, diesmal 3 stündige Tour, führte uns dann eher in die Mitte der Halbinsel, wo es erst durch ein Stück Regenwald, und anschließend auf einen 300 Meter hohen „Berg“ ging, von dem aus wir einen tollen Blick über einen Teil der Insel hatten. Aber ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen.

Nach diesem tollen Ausflug sind wir dann abends wieder fix und fertig in Fish Creek angekommen. Zwar hatte Jenni (au) am nächsten Tag Geburtstag, aber die Mädels haben es gerade mal bis halb elf im Pub ausgehalten, bevor sie auf ihr Zimmer gingen. Ich selbst, wollte mich dank der Internetverbindung in dem Pub dann doch mal wieder an meinen Blog machen, wurde dann gegen Elf jedoch gebeten, mich auch langsam auf dem Heimweg zu machen … ich war tatsächlich der letzte Gast … an einem Samstag … um Elf …. wo bin ich denn hier gelandet??? Heute wurde mir jedoch versichert, dass das auch für australische Verhältnisse eine ungewöhnlich frühe Uhrzeit wäre, an der ein Pub an einem Samstag Abend schließt. Mir blieb also auch nicht viel anderes übrig, als mich in mein Zimmer zu begeben, und zu hoffen, dass ich die nächsten Tage mehr Zeit zum schreiben finden würde, was nun ja auch der Fall war. Allerdings habe ich hier inzwischen auch schon halb drei Uhr morgens, und der erste Programmpunkt morgen ist auch schon um neun geplant. Daher mache ich mich jetzt mal ins Bett, und erzähle euch dann morgen Abend, wie wir Jennis Geburtstag hier noch gefeiert haben, und wie gut wir uns morgen in den Hot Spring erholt haben werden, bevor wir dann bei Alicia in Melbourne ins neue Jahr rein feiern.

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Princes Highway

Der Princes Highway

Da sind wir wieder! Nach 2 langen Fahrten, den Übernachtungen auf dem Campingplatz und dem heutigen Tag im Wilsons Promontory National Park, habe ich endlich mal wieder Zeit und die passende Internetverbindung, um euch auf den neusten Stand zu bringen. Bevor ich euch von aber von dem tollen Besuch im National Park erzähle, werde ich erst mal chronologisch das Erlebte auf der Fahrt hier herunter zum besten geben.

Am 26. Dezember sind wir also in den Blue Mountain aufgebrochen. Das Ziel unserer Fahrt war noch nicht ganz klar. Eigentlich sollte es nach Pambula Beach gehen, wo bereits ein Zeltplatz für 2 Tage gebucht auf uns wartete. Da das Wetter die letzten Tage jedoch nicht ganz Camping tauglich war, wollten wir erst mal abwarten, wie es sich über den Tag hin entwickelt. Als Alternative hatte Jenni (au) die Idee ein paar Bekannte zu fragen, die auch auf unserem Weg wohnen, und uns vielleicht Unterkunft gewähren würden. Da die gesamte Strecke über 500 Kilometer betrug, hatten wir nicht nur genügend Zeit das Wetter abzuwarten, sondern ebenso uns zu überlegen, was wir unterwegs denn noch sehen könnten. Jenni (de) fand dann Straßenatlas die Fitzroy Falls, welche genau auf unserer Route lagen. Dort angekommen gab es dann erst mal ein Picknick, und danach den Besuch des Wasserfalls. Der Wasserfall selbst war zwar recht unspektakulär, dafür hatten wir dort jedoch sonst eine großartige Aussicht. Vermutlich wäre die Aussicht vom Echo Point noch beeindruckender gewesen, aber auf diese Weise hatten wir zumindest einen Eindruck, wie so eine Aussicht bei besserem Wetter denn sein kann.

fitzroy falls

Danach ging es weiter auf unserem Roadtrip, und dort auch schon bald auf den Princes Highway, der Fernstraße von Sydney über Melbourne nach Port Augusta, immer schön der Küste lang. Diese Straße ist allerdings in der Regel nur einspurig, und das maximal erlaubte Tempo in Australien beträgt 110 km/h. So braucht man hier in Australien für diese 500 Kilometer nicht nur 4 Stunden, wie in Deutschland, sondern eher 7. Die Uhren gehen hier definitiv anders. Da sich das Wetter inzwischen jedoch entspannt hatte, hatte ich die Mädels davon überzeugen können, dass zelten doch ein gute Idee ist. Ich selbst hatte da nämlich richtig Lust drauf. Vor allem, da es unserem Urlaub eine neue Facette hinzufügen würde. Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir dann auch endlich am Pambula Beach an und konnte noch schnell unsere Zelte aufbauen, bevor es dafür zu dunkel war. Danach noch schnell ein Besuch am Strand, eine Flasche Wein, und dann ging es auch schon in die Schlafsäcke.

bambula beach

Der nächste Tag war dann dafür gedacht, sich dort die Gegend anzuschauen, genaue Pläne gab es aber noch nicht. Zum Frühstücken ging es erst mal in das benachbarte Merimbula. Die Stadt ist unter anderem dafür bekannt, dass man dort auch tolle Whalewatching Touren machen kann, nur leider war die Saison dafür gerade abgelaufen. Die Wale sind alle schon im warmem Queensland, wo wir inzwischen auch gerne mal wären, denn das „kalte“ Wetter ging uns schon langsam auf den Keks. Es wurde aber Delfin-Touren angeboten, wo wir dann auch direkt zugeschlagen haben. Da die 2 Stunden Tour jedoch erst am späten Nachmittag startete, haben wir uns die Zeit bis dahin im nahe gelegenen „Potaroo Palace“, einer Art Auffangstation für heimische Tiere, vertrieben. Hier konnte wir also ein paar weitere australische Tiere aus der Nähe betrachten, und sogar Kängurus und Emus aus der Hand füttern. Apropos Kängurus, das hätte ich ja fast vergessen. Direkt neben unserem Campingplatz hatte auch eine Känguru Herde ihr zu Hause. Jedoch Nacht sind also einige diese Tiere über den Campingplatz gestreift, um nach essbaren zu suchen. Das erste, was ich also am ersten Morgen auf dem Campingplatz sah, als ich meinen Kopf aus dem Zelt streckte, war einer jener Gesellen, der direkt zwischen unseren Zelten stand. Die Mädels konnten kurz danach nur noch dessen Hinterlassenschaften bewundern.

Die Delfin-Tour, die wir im Anschluss unternommen hatten, war ein wirklich wilder Ritt auf einem größeren Katamaran. Diese Tour hatte fast alles, bis auf Delfine. Wir waren gute 2 Stunden auf der rauen See unterwegs, aber kein Flipper lies sich blicken. Der Ritt über die Wellen selbst kam jedoch der Fahrt auf einer Achterbahn sehr nah, und war dadurch sehr unterhaltsam. Man musste echt aufpassen, dass man nicht von Deck ins offene Meer katapultiert wurde. Und dann gab es auch noch diese eine Welle, die wir dann doch eher frontal getroffen hatten :-) Also nicht ganz das, was versprochen wurde, aber doch ein riesiger Spaß.

define cruise

Nachdem die Mädels sich dann am Auto wieder was trockenes angezogen hatten, ging es auch schon wieder was essen. Zurück auf dem Zeltplatz war es dann wieder zu spät, um doch noch mal den Strand als solchen wahrzunehmen, und sich mal ins Meer zu wagen, also auch am 7. Tag in Australien immer noch keine Badehose angehabt :-( Nass geworden sind wir aber trotzdem. Und am Abend konnte ich dann noch ein wenig mit den Einstellungen meiner Kamera experimentieren. So ein Foto bekommt man also, wenn die Mädels auf der Suche nach irgendwas mit einer Laterne unterwegs sind, und ich das ganze eine Minute lang per Foto festhalte :-)

suche

Am nächsten Morgen hieß es dann wieder früh packen und ab auf die Piste. Es gab nicht mal Zeit für Caro einen der lebenswichtigen all morgendlichen Kaffees zu organisieren. Aber schon im nächsten Ort wurde auch schon die bitter nötige Frühstückspause eingelegt. Jetzt ratet mal, wie dieser Ort hieß? Wir waren doch tatsächlich in Eden! Ein Garten war dort zwar nicht ausgeschildert, dafür aber ein Hafen und eine Aussichtsplattform, von der man prima Wale auf ihrer Wanderung in den warmen Norden (denkt dran, hier läuft das alles ein wenig umgekehrt) beobachten könnte. Aber wie schon auf unserem Bootsausflug, war es natürlich auch hier schon zu spät dafür. Eine hübsche Aussicht gab es aber trotzdem.

eden

Wie ihr sehr, gibt es ausnahmsweise mal ein Bild vom Essen, sondern von der Umgebung, ich hoffe ihr verzeiht es mit ;-) Von Eden ging es dann weiter den Princes Highway nach Süden. Die große Frage war, was wir denn unterwegs noch alles sehen wollten, wofür wir gleich wieder den Lonely Planet zu rate zogen. Dort ist uns gleich der 90 Miles Beach aufgefallen. Bei seiner beachtlichen Länge von über 150 Kilometern ist dieser Strand natürlich nicht nur an einer Stelle zu besichtigen, sodass wir uns einfach zunächst den nächsten nennenswerden Punkt aus dem Lonely Planet ausgesucht haben, uns zwar Mallacoota, den östlichsten Ort von Victoria. Allerdings hatten wir auch erst kurz vorher die Grenze von New South Wales zu Victoria überschritten. Und da wir an der Ostküste unterwegs sind, war diese Aussage nicht wirklich überraschend. Trotzdem gab es nun einiges schönes an Sandstränden zu sehen. Nachdem wir Mallacoota selbst besichtigt hatten, kam Caro auf die Idee noch ein Stück weiter in den dortigen National Park zu fahren, um dort auf ein paar hübsche Sanddünen zu treffen. Trotz eines weiteren 8 Kilometer langen Trips in die Wildnis haben wir zwar keine Sanddünen gefunden, aber einen weiter traumhaften Sandstrand. Allerdings sagen die Sandstränge zwar alle wunderschön aus, es war jedoch an jedem auch sehr windig und frisch, sodass ich mich häufig an die guten alten Familien Urlaub auf Rømø erinnert fühle. Tolle große Sandstrände, und auch durch aus viel Sonnenschein, aber doch soviel kühler Wind, dass man eher wenig versucht ist, sich mal ins Meer zu wagen. Meine Geschwister werden wissen was ich meine. Trotzdem hier ein paar Bilder von der Stränden.

Durch diesen kleinen Abstecher hatten wir allerdings gute 2,5 Stunden verloren, was dazu führte, dass wir uns weiter Zwischenstopps (nach diesem ersten Zwischenstopp) schon gut einteilen mussten, um den Rest der Route noch in angemessener Zeit zu schaffen. Der einzige Stopp, den wir daher noch eingelegt hatten, war also Seaspray, um doch noch den 90 Miles Beach aus der Nähe zu betrachten. Am Abend gegen 21 Uhr kamen wir dann in unserem Ziel von diesem Roadtrip an, in Fish Creek. Da um um diese Zeit auch schon die Küche schloss, hatten wir Glück überhaupt noch etwas zu essen zu bekommen, aber dieses Foto erspare ich euch an dieser Stelle. Es gab also noch ein paar Bierchen, und dann ging es ab ins Bettchen, zu müde um noch einen Blogeintrag zu schreiben, was ich ja hiermit nachgeholt habe. Allerdings habe ich immer noch 2 Tage nachzuholen. Im nächsten Eintrag (den ich gleich anfange zu schreiben) erzähle ich dann, was wir im Wilsons Promontory Natinal Park erlebt haben.

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Wilsons Promontory

Grüße aus Fish Creek

Da sind wir wieder! Insgesamt ca. 1000 Kilometer später sind seit gestern in dem kleinen, verschlafenen Nest Fish Creek nähe des Wilsons Promontory National Parks angekommen. Was wir auf dem Weg hierher so alles erlebt haben, werde ich wohl morgen Abend in einem ausführlichen Beitrag mit einigen Bildern festhalten. Ebenso, was es heute alles im National Park zu sehen gab. Ich werde hier allerdings gerade aus dem Pub rausgeworfen, wo es die einzige Internetverbindung gibt. Es gibt uns also alle noch, und wir sind fröhlich am weiterreisen. Alles weitere dann morgen :-)