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Wilsons Promontory

Wilsons Promontory

Am Samstag den 29. Dezember ging es für uns dann (nachdem wir erst mal wieder schön ausgeschlafen und gefrühstückt hatten) in den Wilsons Promontory National Park, der hier nur kurz Wilsons Prom, oder sogar nur Prom genannt wird. In dem Zusammenhand sei erwähnt, dass Prom nicht gleich Prom ist. Denn Caro hatten bei der Reiseplanung sofort einen Abschlussball im Kopf, und wollte ihr bestes Abendkleid einpacken :-) Prom(ontory) bedeutet jedoch „das Vorgebierge“ oder „das Kap“. Jetzt habt ihr hier also sogar noch was gelernt. Vor Ort hat uns Jenni (au) dann an einen ersten Startpunkt für eine kleine Wanderung gebracht, und wir haben uns eineinhalb Stunden später an einem möglich Endpunkt wieder verabredet. Wir waren also zu Fuß unterwegs, und Jenni fuhr mit dem Auto vor, und wartete auf uns, da sie eher wenig Lust auf eine Wanderung hatte. Auf diesem kleinen Spaziergang kamen wir zwar an zwei weiteren wunderschönen Sandstränden vorbei, mussten aber auch hier feststellen, dass das Wetter leider nicht ganz zum Rest passt. Auch hier gab es wieder stürmische Winde und teilweise sogar Regen. Und dabei hatte der zweite Strand sogar so feinen Sand, dass er zu quietschen anfängt, wenn man über ihn läuft, woher er auch seinen Namen hat: Squeekie Beach. Unsere zweite, diesmal 3 stündige Tour, führte uns dann eher in die Mitte der Halbinsel, wo es erst durch ein Stück Regenwald, und anschließend auf einen 300 Meter hohen „Berg“ ging, von dem aus wir einen tollen Blick über einen Teil der Insel hatten. Aber ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen.

Nach diesem tollen Ausflug sind wir dann abends wieder fix und fertig in Fish Creek angekommen. Zwar hatte Jenni (au) am nächsten Tag Geburtstag, aber die Mädels haben es gerade mal bis halb elf im Pub ausgehalten, bevor sie auf ihr Zimmer gingen. Ich selbst, wollte mich dank der Internetverbindung in dem Pub dann doch mal wieder an meinen Blog machen, wurde dann gegen Elf jedoch gebeten, mich auch langsam auf dem Heimweg zu machen … ich war tatsächlich der letzte Gast … an einem Samstag … um Elf …. wo bin ich denn hier gelandet??? Heute wurde mir jedoch versichert, dass das auch für australische Verhältnisse eine ungewöhnlich frühe Uhrzeit wäre, an der ein Pub an einem Samstag Abend schließt. Mir blieb also auch nicht viel anderes übrig, als mich in mein Zimmer zu begeben, und zu hoffen, dass ich die nächsten Tage mehr Zeit zum schreiben finden würde, was nun ja auch der Fall war. Allerdings habe ich hier inzwischen auch schon halb drei Uhr morgens, und der erste Programmpunkt morgen ist auch schon um neun geplant. Daher mache ich mich jetzt mal ins Bett, und erzähle euch dann morgen Abend, wie wir Jennis Geburtstag hier noch gefeiert haben, und wie gut wir uns morgen in den Hot Spring erholt haben werden, bevor wir dann bei Alicia in Melbourne ins neue Jahr rein feiern.

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