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Mornington Peninsula

Jennis Geburtstag

Am 30. Dezemeber hatte Jenni (au) Geburtstag. Da die Mädels bereits um halb elf in ihr Zimmer verschwunden sind, und die Bar auch eh um elf dann geschlossen hatte, war nicht viel mit reinfeiern. Am nächsten Morgen hatte ich dann erfahren, dass zumindest die beiden Mädels Jenni noch um Mitternacht aus dem Schlaf gerissen haben, um ihr gleich zu gratulieren, und die mitgebrachten Geschenke zu überreichen. Von Jenni gab es ein Armband und selbst gehäkelte Handgelenkwärmer (keine Ahnung, ob man sowas hier untern braucht), und von Caro eine selbst genähte Handtasche. Und von mir gab es an dem Morgen dann noch eine CD meiner alten Band Summer’s End. Nachdem das Auto wieder voll bepackt wurde, ging es dann mal wieder für ca. 2 Stunden on the Road. Unser Ziel war das  Weingut „Pier 10“ in Mornington Peninsula, einem weiteren Nationalpark, direkt südlich von Melbourne, reich an Weinanbaugebieten. Dort trafen wir dann 2 befreundete Familien von Jenni, sodass unsere Gesellschaft mit den 4 süßen Kindern auf stolze 12 Person anwuchs. Damit Jenni ihren eigenen Geburtstag mit ordentlich Wein begießen konnte, hatte ich mich bereiterklärt mit meine Fahrpraxis im Linksverkehr zu erweitern (Tschaiki hatte mich schon einmal kurz in Sydney fahren lassen), und die Mädels durch die Gegend zu kutschieren. Es folgt endlich mal wieder einen Essensbild :-)

Nach dem Essen machten die Familien sich dann mit den Kindern wieder auf den Weg in ihre Ferienwohnung, wo wir im Abend wieder zu ihnen stoßen würden. Unsere kleine Runde machte sich also – mit mir am Steuer – auf den Weg in das nächste, gerade mal 500 Meter entfernte Weingut namens Montalto. Dort machten die Mädels dann eine Weinprobe, in der sie Karte – wenn nicht rauf und wieder runter – doch zumindest einmal runter durchtesteten. Ich testete in der Zeit die ebenfalls dort hergestellten Olivenöle, in welche man kleine Weißbrotstücken tunken konnte. Eine tolle Sache ist es übrigens solche getunkten Weißbrotstücken dann noch in eine „Gewürtzmischung“ – genannt Dukkah – zu tunken, und dann zu verzehren. Eigentlich sind es eher ein paar gemahlene Nüsse oder Samen, gemischt mit ein paar Gewürzen, als eine reine Gewürtzmischung, aber es schmeckt großartig! Daher habe ich solch ein Mischung auch gleich mal käuflich erstanden. Caro war in der Zwischenzeit in so guter Weinlaune, dass sie nach der Weinprobe auch gleich eine Flasche des teuersten Weins erwarb. Der Plan ist es, diesen dann auf Fraser Island zu konsumieren, ich freu mich drauf. Anschließend ging es dann durch den angrenzenden Skulpturengarten des Weingut. Sowas ist hier zwar nicht unbedingt üblich, aber dieses Weingut hatte eben soetwas. Die gute Laune der Mädels ist den Fotos unschwer zu entnehmen ;-)

Zum Abendessen und Übernachten fuhren wir dann zur Ferienwohnung, von Jennis Freunden. Ehrlich gesagt haben wir uns dort etwas unwohl gefühlt, da wir das Gefühl nicht los wurden, deren Urlaub irgendwie zu stören. Obendrein blieb für „uns Deutsche“ zum übernachten nur der Fußboden. Aber vom Zelten hatten wir ja noch die Ausrüstung dabei, also alles halb so schlimm. Und beim Barbecue kamen wir dann auch gut mit Jennis Freunden ins Gespräch, deren Runde sich um noch eine dritte Familie erhöhte. So haben wir dann den ganzen Abend lecker gegessen und getrunken. Freundlicherweise wurde mir dann auch ein Hotspot zur Verfügung gestellt, sodass ich gestern meine Blog-Einträge vom Princes Highway und dem Wilsons Promontory schreiben konnte.

familien bbq

Heute morgen ging es dann in die nahe gelegenen Peninsula Hot Springs, wo wir in den heißen Quellbädern endlich mal wieder ein wenig abschalten und entspannen konnten. Zu der Zeit war ich tatsächlich mal froh, dass die Sonne nicht geschienen hat, da es sonst in den Bädern wohl unerträglich heiß gewesen wäre. Kurz danach kam aber tatsächlich mal wieder die Sonne raus, sodass wir endlich mal an einem der vielen Strände sitzen bleiben konnten, und zumindest den Wellen lauschen konnten, ohne dass uns ein kalter Wind, oder sogar einsetzender Regen, davon überzeugen wollten, doch mal lieber weiterzuziehen.

beach

Zurück in dem Ferienhaus hieß es dann ein letztes mal das Auto bepacken, um den letzten Abschnitt unserer Reise im Süden Australiens anzutreten, bevor es dann am Donnerstag in den warmen Norden, nach Brisbane geht. Gute 2 Stunden später sind wir nun also in Melbourne angekommen, wo uns Jenni (au) eine Unterkunft im Hause von Freunden organisiert hat, die momentan woanders verweilen. Hier habe ich zwar kein Internet, aber doch die Zeit genutzt diesen Eintrag zu schreiben, den ich dann hoffentlich gleich, wenn wir zu unserer Silvester Party bei Alicia eintreffen, veröffentlichen kann … Hat offensichtlich geklappt :-)

Wie unser Silvester hier dann verlaufen ist, und was wir sonst noch in Melbourne erleben, gibt es dann in den nächsten Blog-Einträgen zu lesen. Bis dahin verbleibe ich erst mal mit einem guten Rutsch und einem großartigen Start in 2013 an euch alle!!! Oder wie man hier sagt:

Happy New Year!!!